Beim Vergleich CO₂-FraktionslasermaschinenKäufer sehen oft Spezifikationen wie 200 μs Pulsbreite, 20 mJ Energie, 0,2 mm Punktgröße und 40 W Laserleistung. Aber was bedeuten diese Zahlen eigentlich – und welche sind bei der Bewertung einer Maschine wirklich wichtig?
Impulsbreite, Punktgröße, Laserquelle und Scannerleistung sind wichtige Bestandteile der Bewertung der Gesamtqualität der Maschine. Wenn Sie komplette Systeme vergleichen, beginnen Sie mit unserem So bewerten Sie eine CO₂-fraktionierte Lasermaschine: 4 wichtige Dinge, die Sie überprüfen sollten Anleitung, in der die HF-Laserquelle, die Impulssteuerung, die Punktqualität und der Galvanometerscanner erläutert werden.
Klinikbesitzern, Händlern und Ästhetikexperten kann das Verständnis der einzelnen Parameter dabei helfen, über das Spezifikationsblatt hinauszublicken. Die Pulsbreite beeinflusst, wie schnell Laserenergie abgegeben wird, mJ beschreibt die pro Puls oder definiertem Ausgabeereignis abgegebene Energie und die Punktgröße bestimmt, wie konzentriert diese Energie auf einer kleinen Fläche ist.
Der wichtige Punkt ist, dass diese Spezifikationen nicht gesondert bewertet werden. Ein höherer mJ-Wert, eine kürzere Pulsbreite oder eine kleinere Punktgröße bedeuten nicht automatisch einen besseren CO₂-Laser.
In diesem Ratgeber erklären wir es μs, mJ und 0,2 mm Punktgröße in einfachen Worten, wie sie zusammenarbeiten und worauf Sie beim Vergleich von CO₂-Fraktionslasermaschinen eigentlich achten sollten. Nachdem Sie diese Parameter verstanden haben, können Sie unsere verwenden 5 Tests zur Überprüfung einer CO₂-fraktionierten Lasermaschine vor dem Kauf Erfahren Sie in diesem Leitfaden, wie Sie die Spotqualität, die Scangenauigkeit und die Ausgabekonsistenz auf einer tatsächlichen Maschine überprüfen können.
Kurze Erklärung:
μs = Pulsdauer
mJ = Pulsenergie
mm = fokussierte Punktgröße
Das Verständnis dieser drei Zahlen ist der erste Schritt zur Bewertung der tatsächlichen Ausgabequalität eines CO₂-Fraktionslasers – und nicht nur seiner beworbenen Spezifikationen.
1. Was ist die Impulsbreite?
Pulsbreite ist die Dauer eines einzelnen Laserpulses.
Die Dauer des CO₂-Laserpulses kann ausgedrückt werden in:
μs (Mikrosekunden) oder ms (Millisekunden).
Die Umrechnung ist einfach:
1.000 μs = 1 ms
Zum Beispiel:
| Impulsbreite | Äquivalent |
|---|---|
| 100 μs | 0.1 ms |
| 200 μs | 0.2 ms |
| 500 μs | 0,5 ms |
| 1.000 μs | 1 ms |
Wenn in einer CO₂-Laserspezifikation Folgendes steht:
Impulsbreite: 200 μs
es bedeutet, dass ein bestimmter Puls ungefähr dauert:
0.0002 Sekunden.
Das ist eine extrem kurze Zeitspanne.
2. Warum ist die Pulsbreite bei einem CO₂-Laser wichtig?
Die Pulsweite ist mehr als nur eine Zeitangabe.
Es beeinflusst wie schnell die Laserenergie abgegeben wird und wie viel Zeit die Hitze braucht, um sich im umliegenden Gewebe auszubreiten.
Betrachten Sie zwei Laserpulse mit gleicher Gesamtenergie:
Impuls A: 10 mJ / 200 μs
Puls B: 10 mJ / 1.000 μs
Beide liefern 10 mJ Energie, liefern diese jedoch nicht über den gleichen Zeitraum.
Puls A liefert die Energie über einen kürzeren Zeitraum.
Puls B verteilt die gleiche Energiemenge über einen längeren Zeitraum.
Unter ansonsten vergleichbaren Bedingungen kann ein kürzerer Puls die Energieabgabe auf ein kürzeres Intervall konzentrieren und die für die laterale thermische Diffusion verfügbare Zeit reduzieren.
Aus diesem Grund werden bei CO₂-Laserbehandlungen häufig zwei Konzepte diskutiert:
Ablation — Entfernung oder Verdampfung von Gewebe
Und
Thermischer Effekt / Koagulation — Erwärmung des Gewebes rund um den abgetragenen Bereich.
Ein gut konzipiertes CO₂-Lasersystem erfordert eine angemessene Kontrolle beider Effekte, anstatt einfach so viel Wärme wie möglich zu erzeugen.
3. Bedeutet eine kürzere Pulsbreite immer eine bessere Maschine?
NEIN.
Dies ist ein wichtiger Unterschied beim Vergleich von CO₂-Fraktionslasermaschinen.
Eine kurze Pulsdauer kann nützlich sein, um schnell Energie zu liefern und die thermische Diffusion zu kontrollieren, aber die endgültige Laser-Gewebe-Wechselwirkung hängt auch von anderen Parametern ab, darunter:
Pulsenergie, Punktgröße, Dichte, Abstand, Scanmuster, Wiederholung und Anzahl der Durchgänge.
Daher wäre es zu einfach zu sagen:
200 μs sind immer besser als 500 μs und 500 μs sind immer besser als 1.000 μs.
Für Gerätekäufer ist eine bessere Frage:
Kann die Maschine Impulsdauer und Energie für unterschiedliche Betriebsanforderungen zuverlässig steuern?
Die Qualität und Wiederholbarkeit der Ausgabe ist wichtiger als nur die kleinste Zahl auf dem Spezifikationsblatt.
4. Was bedeuten UltraPulse und SuperPulse?
Möglicherweise sehen Sie auch Begriffe wie:
UltraPulse, SuperPulse, Short Pulse oder Fractional Pulse
auf CO₂-Laser-Produktseiten.
Diese Begriffe beschreiben im Allgemeinen bestimmte Impulsausgabemodi oder vom Hersteller definierte Betriebsmodi.
Allerdings sollten Käufer eine Maschine nicht nur anhand des Namens eines Modus bewerten.
Fragen Sie nach den aktuellen Spezifikationen:
Was ist der Pulsweitenbereich?
Welche Pulsenergie steht zur Verfügung?
Können Pulsdauer und Energie angepasst werden?
Wie wiederholbar ist die Ausgabe bei gleicher Einstellung?
Mit anderen Worten:
Der Modusname ist nützlich, aber die tatsächlichen Parameter und die gemessene Ausgabe sind wichtiger.
5. Was bedeutet mJ?
Die nächste wichtige Spezifikation ist:
mJ – Millijoule
Ein Millijoule ist eine Energieeinheit.
1.000 mJ = 1 Joule (J)
Je nach System kann eine CO₂-Laserschnittstelle oder ein Datenblatt folgende Werte anzeigen:
10 mJ, 20 mJ, 30 mJ oder 50 mJ.
Für einen Nicht-Ingenieur lautet die einfachste Erklärung:
mJ sagt Ihnen, wie viel Energie in einem bestimmten Laserimpuls oder einem definierten Ausgabeereignis abgegeben wird.
Es gibt jedoch ein wichtiges Detail.
Bevor Sie die mJ-Spezifikationen zweier Maschinen vergleichen, überprüfen Sie diese genau was der Hersteller mit diesem Wert meint.
Abhängig von der Maschine kann sich der angezeigte Wert auf die Impulsenergie, die Mikrostrahlenergie oder einen anderen vom Hersteller definierten Leistungsparameter beziehen.
Daher sollten Sie nicht automatisch zu dem Schluss kommen:
Maschine A: 50 mJ = besser
Maschine B: 30 mJ = schlechter
ohne zu verstehen, wie diese Zahlen definiert und gemessen werden.
6. Bedeutet ein höherer mJ, dass der Laser immer tiefer vordringt?
Sie werden oft hören:
„Höhere Energie bedeutet tieferes Eindringen.“
Dahinter steckt eine gewisse intuitive Logik, aber sie ist zu einfach, um sie als allgemeine Regel zur Bewertung einer CO₂-Lasermaschine zu verwenden.
Unter ansonsten vergleichbaren Bedingungen kann eine Erhöhung der Energie den lokalen Gewebeeffekt verstärken.
Die tatsächliche Ablationstiefe und der umgebende thermische Effekt hängen jedoch von mehreren Faktoren ab, die zusammenwirken:
Impulsbreite + Impulsenergie + Punktgröße + Wiederholung + Gewebeeigenschaften
Daher:
mJ sagt Ihnen, wie viel Energie abgegeben wird, mJ allein sagt Ihnen jedoch nicht die genaue Behandlungstiefe.
Bei folgenden Behauptungen sollten Sie besonders vorsichtig sein:
10 mJ = X mm Behandlungstiefe
oder:
30 mJ = Y mm Behandlungstiefe
ohne validierte Testbedingungen oder unterstützende Daten.
Menschliches Gewebe ist kein Testmaterial mit fester Dicke und das Ansprechen auf die Behandlung hängt von mehreren Parametern ab.
7. Was ist die Spotgröße?
Die dritte Hauptspezifikation ist:
Spotgröße
Zum Beispiel:
Fokussierte Spotgröße: 0,2 mm
Damit ist der ungefähre Durchmesser des fokussierten Laserflecks unter definierten optischen Bedingungen gemeint.
0.2 mm = 200 μm
Das ist ein sehr kleiner Fleck.
Im Bruchmodus feuert die Maschine nicht einfach nur einen Punkt ab.
A Galvanometer-Scanner Der Laserstrahl wird schnell positioniert, um viele Mikropunkte im Behandlungsbereich zu erzeugen.
Zum Beispiel:
● ● ● ● ●
● ● ● ● ●
● ● ● ● ●
● ● ● ● ●
Zusammen bilden diese Mikrospots Folgendes:
Bruchmuster
Dies ist das Grundkonzept eines fraktionierten CO₂-Laserbehandlungsmusters.
8. Warum verwendet ein fraktionierter CO₂-Laser kleine Punkte?
Eine einfache Möglichkeit, die Punktgröße zu verstehen, besteht darin, an die Spitze eines Stifts zu denken.
Ein dicker Stift erzeugt eine breitere Markierung.
Ein feiner Stift ermöglicht eine präzisere Markierung.
Die gleiche Grundidee gilt für einen fokussierten Laserstrahl.
Ein kleiner fokussierter Punkt konzentriert die Laserenergie auf einen kleineren Bereich und ermöglicht es dem Scanner, feine Mikrostrahl-Behandlungszonen zu erzeugen.
Die fraktionierte Behandlung bedeutet auch, dass nicht der gesamte Behandlungsbereich kontinuierlich auf einmal abgetragen wird.
Stattdessen werden einzelne Lasermikrozonen durch unbehandelte oder weniger direkt betroffene Bereiche getrennt.
Darum sollten Sie Folgendes bedenken:
Spotgröße + Spotabstand + Dichte
zusammen.
Der Spotdurchmesser allein beschreibt nicht das gesamte fraktionierte Behandlungsmuster.
9. Ist ein 0,2 mm CO₂-Laserpunkt gut?
Eine Spezifikation wie:
Fokussierte Spotgröße: 0,2 mm
Dies ist eine nützliche Information, sie beweist jedoch nicht automatisch, dass die Maschine hochwertig ist.
Es gibt einen großen Unterschied zwischen:
Ein Hersteller behauptet, ein 0,2-mm-Fleck sei vorhanden
Und
Das Gerät erzeugt gleichmäßig wohlgeformte Punkte über das gesamte Scanfeld.
Die Punkte in der Mitte könnten beispielsweise so aussehen:
● ● ● ● ●
während die Flecken in der Nähe der Ecken wie folgt aussehen können:
● ◉ ◍ ● ◉
Wenn sich die Form oder Größe des Flecks im gesamten Scanfeld erheblich ändert, müssen der Scanner, die Optik, die Ausrichtung oder die Kalibrierung möglicherweise einer weiteren Bewertung unterzogen werden.
Fragen Sie deshalb nicht nur:
„Ist die Punktgröße 0,2 mm?“
Fragen Sie auch:
„Können Sie mir einen tatsächlichen vollflächigen Punktmustertest zeigen?“
10. Ist ein kleinerer Spot immer besser?
NEIN.
Dies ist ein weiteres häufiges Missverständnis im Marketing.
Zum Beispiel eine beworbene Maschine mit:
00,1 mm großer Fleck
klingt möglicherweise automatisch besser als eins mit:
00,2 mm großer Fleck.
Der Spotdurchmesser ist jedoch nur ein Teil der optischen Leistung.
Sie müssen außerdem Folgendes berücksichtigen:
Punktform
Energieverteilung
Optische Ausrichtung
Genauigkeit des Scanners
Wiederholbarkeit der Ausgabe
Ein sehr kleiner nominaler Fleck mit schlechter Konsistenz ist nicht unbedingt besser als ein etwas größerer Fleck, der sauber, stabil und wiederholbar ist.
Eine nützliche Regel für Käufer ist:
Ein guter Laserspot sollte nicht nur klein sein. Es sollte außerdem sauber, konsistent und wiederholbar sein.
11. Warum müssen mJ und Spotgröße zusammen betrachtet werden?
Dies ist eines der wichtigsten Konzepte beim Verständnis der CO₂-Laserspezifikationen.
Stellen Sie sich zwei kreisförmige Laserpunkte vor:
00,2 mm Durchmesser
Und
1,0 mm Durchmesser
Stellen Sie sich nun vor, beide erhalten:
10 mJ
Sind sie gleichwertig?
NEIN.
Die gleiche Energiemenge wird auf ganz unterschiedliche Bereiche verteilt.
Damit wird ein weiterer wichtiger Begriff eingeführt:
Fluenz / Energiedichte
Geläufigkeit wird üblicherweise ausgedrückt als:
J/cm²
Die grundlegende Beziehung ist:
Fluenz = Energie ÷ Fläche
In einfachen Worten:
Es reicht nicht aus zu wissen, wie viel Energie geliefert wird. Sie müssen auch wissen, über wie groß die Fläche ist, auf die sich die Energie verteilt.
Aus diesem Grund kann der Vergleich der mJ-Werte allein irreführend sein.
12. Wie konzentriert ist die Energie in einem 0,2-mm-Punkt?
Wir können eine einfache theoretische Berechnung verwenden.
Angenommen, der Punktdurchmesser beträgt:
0.2 mm
Der Radius beträgt:
0,1 mm = 0,01 cm
Die Fläche eines kreisförmigen Flecks beträgt ungefähr:
π × 0,01² = 0,000314 cm²
Wenn die Pulsenergie ist:
5 mJ = 0,005 J
Die theoretische durchschnittliche Fluenz beträgt ungefähr:
0.005 ÷ 0,000314 ≈ 15,9 J/cm²
Bei:
10 mJ
es wäre ungefähr:
31,8 J/cm²
Bei:
15 mJ
es wäre ungefähr:
47,7 J/cm²
Diese sind vereinfachte theoretische Berechnungen, keine klinischen Behandlungsempfehlungen.
Echte Laserstrahlen verteilen die Energie nicht unbedingt gleichmäßig über den Nennfleck. Strahlprofil, effektive Punktgrößendefinition, optische Leistung und Kalibrierung können sich alle auf die tatsächliche Energieverteilung auswirken.
Die Berechnung ist hilfreich, um ein wichtiges Prinzip zu verstehen:
Wenn Energie auf einen sehr kleinen Punkt konzentriert ist, kann selbst ein relativ kleiner mJ-Wert eine erhebliche Energiedichte darstellen.
13. Was ist mit 30 W oder 40 W?
Eine weitere häufige Ursache für Verwirrung ist:
W – Watt
Zum Beispiel:
30W CO₂-Laser
oder:
40W CO₂-Laser
Wattmaß:
Leistung
während mJ misst:
Energie
Es handelt sich um verwandte Konzepte, die jedoch nicht austauschbar sind.
Eine einfache Möglichkeit, sich die wichtigsten Spezifikationen zu merken, ist:
| Spezifikation | Einfache Bedeutung |
|---|---|
| W | Laserleistung |
| mJ | Pro definiertem Impuls/Ausgangsereignis abgegebene Energie |
| μs | Wie lange dauert der Puls? |
| mm | Größe des fokussierten Punktes |
| J/cm² | Energie pro Flächeneinheit |
Wenn Sie also Folgendes sehen:
40 W + 30 mJ + 200 μs + 0,2 mm
Dies sind keine vier verschiedenen Arten, „Laserstärke“ zu beschreiben.
Sie beschreiben verschiedene Aspekte der Laserleistung.
14. Wie sollten Pulsbreite, mJ und Spotgröße zusammen gelesen werden?
Jetzt sind die drei wichtigsten Spezifikationen viel einfacher zu verstehen.
Impulsbreite – μs
Antworten:
Wie lange dauert der Laserpuls?
Impulsenergie – mJ
Antworten:
Wie viel Energie wird im Puls abgegeben?
Punktgröße – mm
Antworten:
Wie groß ist der Bereich, in dem diese Energie konzentriert ist?
Also eine Spezifikation wie:
200 μs + 20 mJ + 0,2 mm
sollte nicht als drei unabhängige Zahlen interpretiert werden.
Zusammen beschreiben sie wichtige Eigenschaften des Laserpulses.
Der tatsächliche Gewebeeffekt hängt auch von Faktoren ab wie:
Dichte, Abstand, Scanmuster, Wiederholung, Durchgänge und Gewebeeigenschaften.
15. Warum ist die Fraktionsdichte wichtig?
Auch wenn zwei Maschinen das Gleiche haben:
Pulsbreite
Pulsenergie
Und
Spotgröße
Ihre Behandlungsmuster können immer noch sehr unterschiedlich sein.
Ein Grund ist:
Dichte
Vereinfacht ausgedrückt beschreibt die Dichte, wie viele Laser-Mikrospots innerhalb eines Behandlungsbereichs platziert werden.
Ein Muster mit geringerer Dichte könnte wie folgt aussehen:
● ● ●
Ein Muster mit höherer Dichte könnte wie folgt aussehen:
● ● ● ● ●
Beim zweiten Muster werden die Behandlungspunkte näher beieinander angeordnet.
Untersuchen Sie daher bei der Bewertung eines fraktionierten CO₂-Lasers nicht nur einen einzelnen Punkt.
Untersuchen Sie auch:
Spotgröße + Abstand + Dichte + Scanbereich
Diese Parameter bestimmen, wie das fraktionierte Muster über den Behandlungsbereich verteilt wird.
16. Warum beeinflusst der Scanner die Spotqualität?
Die Laserquelle erzeugt den CO₂-Laserstrahl.
Aber im Bruchmodus benötigt das System auch Folgendes:
Galvanometer-Scanner
um den Laserstrahl schnell über den Behandlungsbereich zu positionieren.
Das bedeutet, dass selbst eine gute Laserquelle kein gutes Bruchteilmuster garantieren kann, wenn der Scanner oder das optische System schlecht eingestellt ist.
Mögliche Probleme sind:
Unterschiedliche Punktgrößen zwischen der Mitte und den Ecken
Längliche oder nachlaufende Flecken
Ungleichmäßiger Abstand
Fehlende Stellen
Verzerrte quadratische Muster
Schlechte Konsistenz an den Rändern des Scanfelds
Daraus ergibt sich ein weiterer wichtiger Kaufgrundsatz:
Eine Spezifikation der Spotgröße von 0,2 mm ist nützlich, eine konsistente Spotqualität über den gesamten Scanbereich ist jedoch aussagekräftiger.
17. Wie kann ein Käufer die Qualität vor Ort überprüfen?
Für einen einfachen visuellen Vergleich benötigen Sie nicht unbedingt ein Laserlabor.
Bitten Sie den Lieferanten, Folgendes nachzuweisen:
Punktmustertest
Verwenden Sie ein relativ großes quadratisches Bruchmuster und prüfen Sie Folgendes:
Mitte → Oben → Unten → Links → Rechts → Vier Ecken
Suchen Sie nach mehreren Dingen.
Sind die Flecken ungefähr gleich groß?
Große Unterschiede verdienen eine weitere Untersuchung.
Sind die Flecken regelmäßig geformt?
Suchen Sie nach offensichtlichen Verlängerungen, Ausläufern oder zusammengeführten Punkten.
Ist der Abstand konsistent?
Einige Bereiche sollten bei unveränderten Einstellungen nicht wesentlich dichter erscheinen als andere.
Produziert die Maschine wiederholt das gleiche Muster?
Ein gut aussehender Test reicht nicht aus.
Wiederholbarkeit ist wichtig.
18. Kann ein Papierbrenntest die CO₂-Laserenergie messen?
A Papierverbrennungstest kann als einfacher qualitativer Vergleich nützlich sein.
Wenn Sie die folgenden Bedingungen beibehalten:
Energie + Impulsbreite + Fokusentfernung + Punktgröße + Testmaterial
Sie können visuell vergleichen:
Punktuelle Konsistenz
Vollständigkeit des Musters
Fehlende Punkte
Unterschiede im Scanfeld
Wiederholbarkeit zwischen mehreren Aufnahmen
Jedoch:
Ein Papierbrandtest kann ein kalibriertes Laserleistungs- oder Energiemessgerät nicht ersetzen.
Wenn auf dem Display beispielsweise steht:
30 mJ
Das Durchbrennen mehrerer Blätter Papier beweist nicht, dass die tatsächliche Leistung genau 30 mJ beträgt.
Ähnlich:
Fünf Blatt Papier lassen sich nicht direkt in eine bestimmte Behandlungstiefe in der menschlichen Haut umrechnen.
Papierdicke, Zusammensetzung, Farbe, Feuchtigkeit, Fokusposition, Impulsdauer, Punktgröße und andere Faktoren können das Ergebnis beeinflussen.
Verwenden Sie Papiertests für visueller Vergleich und Konsistenzprüfungen, nicht als kalibriertes Maß für die klinische Behandlungstiefe.
19. Was sollten Sie auf einem CO₂-Laser-Spezifikationsblatt überprüfen?
Beginnen Sie beim Lieferantenvergleich mit diesen Spezifikationen:
| Parameter | Was zu überprüfen ist |
|---|---|
| Laserquelle | Art der CO₂-Laserquelle |
| Nennleistung | Zum Beispiel 30W oder 40W |
| Impulsbreite | Verfügbare Reichweite und Betriebsarten |
| Pulsenergie | mJ-Bereich und wie der Wert definiert ist |
| Fokussierte Spotgröße | Zum Beispiel 0,2 mm |
| Dichte / Abstand | Ob Bruchdichte und Abstand angepasst werden können |
| Scanbereich | Maximaler Behandlungs-/Scanbereich |
| Muster scannen | Verfügbare Bruchformen |
| Scanner | Scanleistung und Wiederholgenauigkeit |
| Zufälliger Scan | Ob verteiltes/zufälliges Scannen verfügbar ist |
| Ausgangsstabilität | Konsistenz bei wiederholtem Betrieb |
Doch Spezifikationen sind nur der erste Schritt.
Der nächste Schritt sollte sein:
Fragen Sie nach dem tatsächlichen Betrieb der Maschine.
20. Sieben Fragen an einen CO₂-Laserlieferanten
Sie müssen kein Laseringenieur sein, um eine Maschine genauer zu beurteilen.
Stellen Sie diese sieben Fragen:
1. Welche CO₂-Laserquelle verwendet die Maschine?
2. Was ist der Pulsweitenbereich?
3. Was ist der Pulsenergiebereich und was genau stellt der angezeigte mJ-Wert dar?
4. Wie groß ist der Fokuspunkt?
5. Können Pulsenergie und Pulsbreite angepasst werden?
6. Können Sie mir einen tatsächlichen vollflächigen Punktmustertest zeigen?
7. Können Sie denselben Test mehrmals mit genau denselben Einstellungen wiederholen?
Die letzte Frage ist besonders nützlich.
Warum?
Weil:
Im Datenblatt erfahren Sie, wofür die Maschine ausgelegt ist. Durch wiederholte Tests können Sie sehen, wie konsistent es tatsächlich ist.
21. μs, mJ und mm: Die einfache Zusammenfassung
Wenn Sie sich an nichts anderes aus diesem Artikel erinnern, erinnern Sie sich an diese Tabelle:
| Parameter | Einheit | Einfache Erklärung | Was es beschreibt |
|---|---|---|---|
| Impulsbreite | μs / ms | Wie lange dauert der Puls? | Energielieferzeit |
| Pulsenergie | mJ | Wie viel Energie wird geliefert? | Energie pro definiertem Impuls/Ausgang |
| Spotgröße | mm | Wie groß ist der Laserpunkt? | Bereich, der die Energie empfängt |
| Fluenz | J/cm² | Wie konzentriert die Energie ist | Energie pro Flächeneinheit |
| Leistung | W | Laserleistung | Systemleistungsniveau |
| Dichte | % / Ebene / Abstand | Wie eng die Punkte angeordnet sind | Teilweises Abdeckungsmuster |
Der entscheidende Punkt ist einfach:
Bewerten Sie einen CO₂-Fraktionslaser niemals nur anhand einer Spezifikation.
Fazit: Ein besserer CO₂-Laser ist nicht einfach derjenige mit größeren Zahlen
Ein CO₂-Fraktionslaser, beworben als:
40W
ist nicht automatisch besser als eine 30W-Maschine.
Ein Maschinenangebot:
50 mJ
ist nicht automatisch besser als einer mit 30 mJ.
Und eine Maschine, die behauptet:
00,1 mm Punktgröße
ist nicht automatisch genauer als eine Angabe von 0,2 mm.
Entscheidend ist, wie das Gesamtsystem zusammenarbeitet:
Impulsbreite + Impulsenergie + Punktgröße + Scanner + Optik + Ausgangsstabilität
Für Käufer ist es am einfachsten, sich Folgendes zu merken:
μs verrät Ihnen etwas über die Zeit.
mJ erzählt Ihnen etwas über Energie.
mm gibt Auskunft über die Spotgröße.
Ein Spot-Pattern-Test zeigt Ihnen das tatsächliche Ausgabemuster.
Wiederholte Tests helfen Ihnen, die Konsistenz zu bewerten.
Wenn Sie also das nächste Mal zwei CO₂-Fraktionslasermaschinen vergleichen, fragen Sie nicht nur:
„Welche Maschine hat mehr Leistung?“
Eine nützlichere Frage ist:
„Können Sie mir das tatsächliche Spotmuster mehrmals mit genau den gleichen Einstellungen zeigen?“
Denn ein gut konzipierter CO₂-Fraktionslaser ist nicht einfach in der Lage, eine hohe Leistung zu erzeugen. Es sollte auch die ausgewählte Ausgabe liefern konsistent, präzise und wiederholbar.
Verwandte CO₂-Laser-Anleitungen
Für einen umfassenderen Vergleich der Maschinenqualität fahren Sie fort mit:
So bewerten Sie eine CO₂-fraktionierte Lasermaschine: 4 wichtige Dinge, die Sie überprüfen sollten – HF-Röhre, Impulsbreite, Punktgröße & Scanner
Sobald Sie die Spezifikationen verstanden haben, fahren Sie mit dem praktischen Inspektionsleitfaden fort:
5 Tests zur Überprüfung einer CO₂-fraktionierten Lasermaschine vor dem Kauf



